Endlich ist das Studium fertig und man kann in die Berufswelt eintauchen und sich und seine Fähigkeiten anwenden und in der Praxis erweitern. Bei manchen ist der erste Schritt nach dem Studium schon vorbestimmt, andere wissen nicht, wohin es sie beruflich verschlägt. Wir haben an unsere Zeit nach dem Studium zurückgedacht und ein paar Tips aufgeschrieben.

Planung ist alles

Das hat Mutti auch immer gesagt und, wie in vielen anderen Fällen, hatte sie Recht. Es erspart einem viel Stress und schlaflose Nächte voller Existenzangst, wenn man sich rechtzeitig Gedanken macht, wie, wann & wo man sich bewerben möchte. Zudem solle man sich überlegen, wie man den potentiellen Gehaltsausfall stemmt, der bei einer längeren Jobsuche anfallen kann. Zudem ist es förderlich, wenn man sich einen klaren Zeitraum absteckt (großzügig kalkulieren!) in welchem man auf der Suche sein möchte und davor schon lästige Büroarbeiten, wie Zeugnisse von ehemaligem Arbeitgebern*innen anfordern, abschließen.

Was will ich überhaupt?

Es könnte so einfach sein: man hat endlich seinen Abschluss in japanischer Kulturwirtschaft abgeschlossen und nun weiß man ganz genau was man arbeiten will. Leider kennen das die wenigsten Uni-Absolventen*innen - bei vielen ist nach der Uni nur ein großes Fragezeichen, was den zukünftigen Berufsweg angeht. Allerdings kann und sollte sich jede*r an diesem Punkt ein paar Fragen stellen: Wo will ich arbeiten? Bin ich bereit für einen Job umzuziehen - will ich vielleicht sogar woanders als an meinen Studienort? Welche Rahmenbedingungen sind mir an einem Job wichtig? Voll- oder Teilzeit? Kinderbetreuung? Betriebliche Altersvorsorge? Wie sind meine Gehaltsvorstellungen? Großes Team oder kleines Team? Den ganzen Tag unterwegs oder lieber vor dem PC? Wer sich auch über die inhaltlichen Aspekte unsicher ist, sollte sich Gedanken darüber machen, was er*sie gerne macht und welche Fähigkeiten er*sie besitzt. In diesem Fall kann auch der Blick von Außen komplett neue Welten eröffnen. Einfach mal Freunde oder Familie fragen, wo die Stärken und Fähigkeiten ihrer Meinung nach liegen. Außerdem gibt es viele tolle Coaches, die darauf spezialisiert sind, mit ihren Kunden herauszufinden, welche Arbeit die richtige ist.

Für die konkrete Jobsuche hilft es ungemein, sich die Anforderungen, welche man an seinen zukünftigen Job hat, in einer Prioritätenliste aufzuschreiben. Oben auf die Liste kommt alles, was hohe Priorität hat, bei dem man wenige Abstriche machen möchte. Je weiter runter man in der Liste geht, desto flexibler kann man diese Punkte bei der Jobsuche behandeln.

Üben, üben, üben

Gerade Absolventen*innen ohne Erfahrung mit Bewerbungsgesprächen tun Gutes daran, auch Einladungen zu Bewerbungsgesprächen annehmen, die nicht von „Favorit“-Arbeitgebern kommen. Abgesehen davon, dass man manchmal positiv überrascht wird, übt man die Bewerbungssituation in einer realen Umgebung und ist so gewappnet für alle kommenden Gespräche. So wird man souveräner und merkt, dass alles gar nicht so schlimm ist. Außerdem: man kann „schlechte“ Antworten und andere negative Eigenschaften, die einem an sich selbst auffallen, ausbessern und im Ernstfall dann besser machen.

Rückschläge sind absolut OK

Der Traum-Arbeitgeber ruft an und das Herz vibriert. Aber dann: doch eine Absage. Wir sagen: nicht verzagen - weitersuchen! Es hätte nicht sein sollen und vielleicht ist ein anderer Job doch einfach besser geeignet. Klar - im ersten Moment lässt sich die Enttäuschung nicht verleugnen und vertreiben. Einfach zulassen, einmal durchatmen und dann weitermachen. Immer daran denken: im Endeffekt braucht man nur EINEN Job und nicht mehrere. Und manchmal muss man für gute Sachen einfach etwas warten.

Nein sagen!

Schlechtes Bauchgefühl trotz Zusage, weil man beim Bewerbungsgespräch mitgekriegt hat, wie die Chefin die Referentin angeschnauzt hat? Oder weil das Gehalt doch weit unter den Erwartungen liegt? Situation realistisch einschätzen (vielleicht nochmal mit Freunden etc. reden) und wenn das schlechte Gefühl immer noch da ist: nein sagen - absagen. Nur weil man als Berufseinsteiger*in innerhalb der Unternehmen oft am unteren Ende der Nahrungskette einsteigt, bedeutet es nicht, dass man jeden Job annehmen muss. Sollte man zweifeln, kann man auch seine Prioritätsliste zu dem angebotenen Job in Vergleich stellen und so herausfinden ob der Job passt oder doch eher ein Kompromiss wäre

Falls ihr einen spannenden Job mit Sinn sucht, seid ihr hier schon an der perfekten Adresse; einfach auf unsere Jobsuche gehen und los-bewerben.

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