startsocial fördert ehrenamtliche soziale Initiativen seit 2001 mit einem bundesweiten Wettbewerb. Von rund 400 Bewerbern hatten sich 100 soziale Initiativen im Herbst 2016 für ein Beratungsstipendium von startsocial qualifiziert. Gemeinsam mit erfahrenen Fach- und Führungskräften arbeiteten sie vier Monate an der Weiterentwicklung ihrer Organisationen, Projekte und Ideen. Die 25 überzeugendsten Initiativen wurden von der startsocial-Schirmherrin Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Preisverleihung ins Bundeskanzleramt eingeladen. Sieben von ihnen wurden dort mit Geldpreisen von jeweils 5.000 EUR für ihr vorbildhaftes Engagement ausgezeichnet.

Die Bundeskanzlerin überreichte ihren Sonderpreis an Hanseatic Help e.V. aus Hamburg. Der im Herbst 2015 gegründete Verein wurde bekannt durch die Organisation der Kleiderkammer für Geflüchtete in den Hamburger Messehallen. Mittlerweile versorgt Hanseatic Help e.V. mit einem etablierten Logistiksystem bedürftige Personen und Organisationen wie Geflüchtete, Obdachlose, Kinderheime und Frauenhäuser bundesweit und in internationalen Krisenregionen mit Sachspenden. Der Verein hat sein startsocial-Stipendium intensiv genutzt und eine nachhaltige Organisations- und Arbeitsstruktur aufgebaut, um die Wirksamkeit seiner Arbeit langfristig sicherzustellen.

Die sechs weiteren Preisträger sind:

Aufklärung gegen Tabak e.V. (Essen, Nordrhein-Westfalen) – 1.500 Medizinstudierende klären pro Jahr ehrenamtlich mehr als 20.000 Schüler über das Rauchen auf, bilden angehende Ärzte für die Entwöhnung am Patienten aus und betreiben Tabakpräventionsstudien.

Bike Bridge Freiburg (Freiburg, Baden-Württemberg) – Das Projekt organisiert Fahrradkurse für Frauen und Mädchen mit Zuwanderungs- und Fluchterfahrung, verbessert damit ihre Mobilität und ermöglicht ihnen sozialen, sprachlichen und kulturellen Austausch mit Einheimischen.

Hood Training (Bremen) – Mit niedrigschwelligen Street-Sports-Angeboten für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Milieus ermöglicht Hood Training Erfolgserlebnisse im Alltag, fördert gegenseitigen Respekt und zeigt Perspektiven auf.

„Ich will da rauf!“ (München, Bayern) – Der Verein bietet inklusives Klettern für Menschen mit und ohne Behinderung an. Damit ermöglicht „Ich will da rauf!“ den Teilnehmenden mit Behinderung, Sport zu machen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

STARTUP TEENS (Hamm, Nordrhein-Westfalen) – STARTUP TEENS ist eine Online-Plattform, die Jugendlichen aller Schulformen kostenlos unternehmerisches Denken und Handeln beibringt, um mehr Unternehmer und Intrapreneure hervorzubringen.

Wohnbrücke (Hamburg) – Wohnbrücke vermittelt Wohnungen mit unbefristeten Mietverträgen an geflüchtete Menschen. Die Mietverhältnisse werden durch ehrenamtliche Wohnungslotsen begleitet, die die Neumieter auf dem Weg in ein eigenverantwortliches und selbständiges Mieterleben unterstützen.

Die aktuelle Ausschreibung findest du hier.

 

report-small Created with Sketch.
Wie viel verdient man eigentlich im sozialen und nachhaltigen Sektor?
Der tbd* Gehaltsreport – Gehalt, Präferenzen und Zufriedenheit der Mitarbeiter im sozialen Sektor.
zum report
Gehälter im nachhaltigen und sozialen Bereich - Gutes tun, Geld verdienen, Glücklich sein. Geht das?