LOVE FOR LIFE will einen bewussten und nachhaltigen Wandel von innen nach außen herbeiführen und ein Bewusstsein für soziale und ökologische Gerechtigkeit in dieser Welt schaffen. In diesem Interview mit der Gründerin Cristina Arau erfährst du mehr über ihre Arbeit und welchen Wandel sie bereits angestoßen haben.

Wie können wir uns die Arbeit des LOVE FOR LIFE e.V. vorstellen?

So verschieden wir auch sind, menschlich wie fachlich, all unsere Teammitglieder haben etwas gemeinsam. Wir alle lieben es Herausforderungen anzugehen, die uns dazu einladen, unser persönliches und kollektives Potential zu entfalten, und uns zugleich die Möglichkeit schenken, eine Welt mitzugestalten, in der wir selbst gerne leben möchten.

Wir sind ein junges, internationales Team und legen großen Wert darauf eine bewusste Organisationskultur zu entwickeln und zu leben. Dabei nehmen wir uns die Zeit einander ehrlich und bewusst zu begegnen. Wir wollen nicht einfach nur funktionieren und leisten, sondern möchten als Organisation einen Raum schaffen, der den ganzen Menschen einlädt und zu seiner Potentialentfaltung beiträgt. Davon profitiert nicht nur das Individuum, sondern auch die Gemeinschaft. Zudem steigt die Qualität der Arbeit selbst. Es ist also eine Win-Win-Win-Situation.

Die Kooperation auf Augenhöhe mit unseren lokalen Projektpartnern gehört ebenfalls zu unseren gelebten Werten. Wir sind der Überzeugung, dass wir gemeinsam wesentlich mehr erreichen können, als jeder für sich. Die Herausforderungen unserer Zeit sind komplex und können nicht gegeneinander, sondern nur miteinander angegangen und gelöst werden.

Kreativität, Innovation und neue Möglichkeiten entstehen durch Kooperation und die Interaktion verschiedener Akteure, die sich einer gemeinsamen Vision widmen. Diese Zusammenarbeit ist nicht immer einfach, denn wie in jeder Beziehung erfordert sie Kompromissbereitschaft und eine ehrliche Selbstanschauung – sowie die Bereitschaft einander wirklich zuzuhören und die unterschiedlichen Realitäten und Perspektiven zu achten und anzuerkennen. Kooperation fordert uns gleichermaßen heraus wie sie uns einlädt, unsere Verbundenheit zu leben, die daraus resultierende Verantwortung zu übernehmen und die dadurch entstehenden Möglichkeiten zu nutzen.

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© LOVE FOR LIFE in der Waorani-Gemeinde im Amazonas

Welche Mission verfolgt ihr mit eurer Organisation?

Die Mission von LOVE FOR LIFE ist die Gestaltung eines bewussten und nachhaltigen Wandels von innen nach außen, um Menschen zu ermächtigen und die Natur zu schützen. Dabei widmen wir uns drei konkreten Aufgabenfeldern:

  1. Wir schaffen Bewusstsein,
  2. wir handeln direkt und
  3. wir wandeln Systeme.

Durch Workshops, mehrtägige Trainings und Publikationen schaffen wir Bewusstsein für soziale und ökologische Gerechtigkeit. Wir inspirieren und ermächtigen Menschen dazu, sich wieder mit sich selbst, einander und der Natur zu verbinden, um ihr Potential zu entfalten und auf ihre authentische Art und Weise zu einem bewussten Wandel in der Welt beizutragen.

Unter direktem Handeln verstehen wir die Realisierung von innovativen, nachhaltigen Entwicklungsprojekten in Krisen- und Konfliktgebieten, um Menschen zu ermächtigen ihre Rechte zu erfüllen und selbstbestimmt in Würde und Frieden zu leben. In unseren Projekten verbinden wir dabei die soziale, ökologische und ökonomische Dimension von nachhaltiger Entwicklung und tragen zum Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bei. Uns geht es nicht darum, anderen unsere eigene Vorstellung von „Entwicklung“ überzustülpen oder gar aufzuzwingen, sondern zuzuhören und zu lernen, wie die Menschen vor Ort sich ihre Zukunft vorstellen, um dann gemeinsam daran zu arbeiten diese zu realisieren und sie zu ermächtigen selbstbestimmt ihren Weg zu gehen.

Als dritten Aktionsbereich widmen wir uns der Konzipierung und Realisierung von Initiativen, die sich der Entwicklung von integralen Systemen und Strukturen widmen. Dabei stehen Werte wie Verbundenheit, Inklusion, Mitgefühl und Mut im Zentrum, um Kulturen des Friedens und der Gerechtigkeit zu fördern und damit zu einem Paradigmenwechsel beizutragen.

Was hat dich dazu bewegt LOVE FOR LIFE zu gründen?

LOVE FOR LIFE wurde aus der Vision heraus geboren die innere und äußere Arbeit zusammenzuführen. Ich habe Internationale Entwicklung sowie Friedens- und Konfliktforschung studiert und nach meinem Studium für die Vereinten Nationen in Nord-Uganda gearbeitet, bis ich für mich selbst feststellen musste, dass ich – wenn ich wirklich zu einer friedlicheren Welt beitragen möchte – bei mir selbst anfangen muss. Ich kann nichts im Außen „bauen“, was ich nicht bin oder wozu ich in mir selbst keinen Zugang finde. So habe ich mich, nach Jahren des Reisens und Arbeitens in Krisen- und Konfliktgebieten, schließlich meinen inneren Landschaften zugewendet und bin Yoga- und Meditationslehrerin geworden.

Mir ging es darum, meine inneren Konflikte, Wunden und Traumata anzuschauen und diese zu heilen, sodass ich in der Lage bin, mich mit offenem Herzen und aus einem bewussten Ort der Liebe heraus in der Welt zu engagieren. LOVE FOR LIFE war die logische Folge diese zwei Leidenschaften, die Arbeit im Feld und die persönliche innere Arbeit, zusammenzubringen, welche für mich untrennbar miteinander verbunden sind.

Ziel der inneren Arbeit ist nicht nur die Selbstheilung und Selbsterkenntnis. Die innere Arbeit ist die Voraussetzung für ein effektives Handeln im Außen und ein wirkungsvolles Engagement in der Welt. Von innen nach außen können wir Veränderung wirklich leben und nachhaltig gestalten.

Wieso arbeitet ihr gerade mit indigenen Völker im Amazonas zusammen?

Die Zusammenarbeit mit den indigenen Völkern im Amazonas ist durch meine ehrenamtliche Arbeit mit der amerikanischen Non-Profit Organisation Off the Mat, Into the World entstanden. Ich habe für diese Organisation eine Spendensumme von 20.000 USD gesammelt, um vier soziale und Umweltprojekte im Amazonas zu unterstützen. Bei dem Besuch dieser Projekte vor Ort habe ich die indigenen Völker kennengelernt, von ihrem Überlebenskampf und von ihrer Vision von nachhaltigem Zugang zu sauberer und unabhängiger Solarenergie erfahren.

© LOVE FOR LIFE Ankunft in Acaro einer Waorani-Gemeinde im Amazonas, die nur per Propellermaschine oder mit einer mehrtägigen Kanufahrt erreicht werden kann.

© LOVE FOR LIFE Ankunft in Acaro einer Waorani-Gemeinde im Amazonas, die nur per Propellermaschine oder mit einer mehrtägigen Kanufahrt erreicht werden kann.

Ich war sehr berührt von der tiefen Verbundenheit und der gegenseitigen Achtung, die ich vor Ort erfahren habe. Als ich zurück in den Vereinigten Staaten war, wo ich damals gelebt habe, hat mich dieser Traum, den die Völker mit mir geteilt haben, nicht mehr losgelassen. Ein paar Tage später habe ich einen Bericht über das Volk der Secoya-Siekopai (eines der vier indigenen Völker, mit denen wir heute zusammenarbeiten) gelesen und ein Bild gesehen, auf dem die Kinder im Kerzenlicht am Boden sitzend ihre Hausaufgaben machen und für die Schule lernen. Da wusste ich, dass wir diesen Kindern und ihren Familien Licht bringen und den Traum von nachhaltigem Zugang zu sauberem Solarstrom Wirklichkeit werden lassen müssen.

© LOVE FOR LIFE Implementierung von ‚Imagine Light‘ im Amazonas-Regenwald

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© LOVE FOR LIFE das Volks der Waorani im Amazonas-Regenwald während der Implementierung von ‚Imagine Light‘

Wir haben mit nichts angefangen, außer dem Mut unseren Herzen zu folgen und auf unsere innere Stärke zu vertrauen. Heute haben wir bereits sechzehn Regenwald-Gemeinden mit Solaranlagen ausgestattet, in jeder Gemeinde indigene Solartechniker ausgebildet, die die Anlagen selbstständig installieren, betreiben, warten und falls notwendig reparieren können.

Doch das Solarprojekt Imagine Light ermöglicht mehr als Licht, es schafft neue, nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten und ist eingebettet in eine ganzheitliche und selbstbestimmte Bewegung der indigenen Völker für den Erhalt ihrer Kulturen und den Schutz ihrer natürlichen Heimat. Es ist ein sehr besonderer Moment, wenn plötzlich zum ersten Mal überhaupt tief im Dschungel das Licht angeht und die dunkle Amazonasnacht erleuchtet. Der Weg dahin war nicht einfach und mit vielen Herausforderungen gepflastert, aber ich bin sehr dankbar dafür, damals meiner Intuition vertraut zu haben. Wenn wir den Mut haben unserem Herzen zu folgen, laden wir die Unterstützung des ganzen Universums ein, Synchronizitäten entstehen, Menschen tauchen auf, Türen öffnen sich und wenn wir nicht aufgeben, erhalten wir letztendlich genau die Unterstützung, die wir brauchen, um eine Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

© LOVE FOR LIFE Cristina und Rose von LOVE FOR LIFE mit Waorani-Frauen der Gemeinde Acaro

© LOVE FOR LIFE Cristina und Rose von LOVE FOR LIFE mit Waorani-Frauen der Gemeinde Acaro

Auf eurer Website versprecht ihr, dass 100 % der Spenden direkt in die Projekte fließen. Das ist für eine NGO eher ungewöhnlich. Wie schafft ihr das?

Wir möchten es dem Spender überlassen, zu entscheiden, wohin sein finanzielles Geschenk fließt und damit absolute Transparenz schaffen. So verfügen wir über zwei Spendenkonten. Ein allgemeines Spendenkonto, das alle Kosten der Organisation trägt und ein 100% Projekt-Spendenkonto, wovon 100% in unsere Projekte vor Ort fließen und somit direkt die Menschen erreichen.

Wir laden natürlich auch dazu ein, auf das allgemeine Spendenkonto zu spenden. Gemeinnützige Organisationen werden oft mit dem Vorwurf konfrontiert, einen zu hohen Überbau zu haben. Um professionelle Arbeit leisten zu können, müssen wir aber auch professionell entlohnt werden, was leider bis heute (vor allem für kleine NGOs wie LOVE FOR LIFE) sehr schwer umzusetzen ist. Letztendlich funktioniert eine gemeinnützige Organisation genau wie jedes andere Unternehmen – mit der Ausnahme, dass wir nicht für den eigenen Profit, sondern für das Gemeinwohl arbeiten. Unser Gewinn fließt in unsere sozialen Projekte und dient der Verbesserung der Lebenssituation der Menschen, denen wir uns widmen. Dabei sind wir auf die Unterstützung von unseren Mitmenschen angewiesen und werben deshalb mit unserem 100%-Modell um ihr Vertrauen und Engagement.

Das Thema „Bewusstsein“ scheint bei euch eine große Rolle zu spielen. Was hat es damit auf sich?

Alles, was wir tun, entspringt unserem Bewusstsein. Wie wir etwas machen, ist dabei genauso entscheidend, wie was wir machen, denn wir tragen beides in die Welt. Der Zustand unserer Welt ist ein Abbild unseres kollektiven Bewusstseins und das Ergebnis unseres Handelns und Verhaltens. Wenn wir das erkennen und dafür Verantwortung übernehmen, haben wir die Möglichkeit etwas zu verändern.

Viele fühlen sich angesichts der Größe und Komplexität der Probleme machtlos und überfordert. Die Intensität des Leids, der sozialen Ungerechtigkeit und der Zerstörung unseres Planeten ist so gewaltig, dass es nicht verwunderlich ist, wenn wir innerlich taub werden, abstumpfen und unser Herz verschließen. Es ist, wenn man so will, ein intelligenter Selbstschutz, um überhaupt in der Welt funktionieren und leben zu können. Allerdings glaube ich, dass genau diese emotionale Trennung und die Abkoppelung unserer Gefühle es uns überhaupt erst erlaubt, das zuzulassen, was auf der Welt passiert.

Die Apathie, Ignoranz und Gleichgültigkeit sind vielleicht das größte Problem unserer modernen Gesellschaft. Wenn wir anfangen wieder mit unseren Gefühlen in Kontakt zu kommen, können wir nicht nur uns selbst heilen, sondern wir tragen zur Heilung unserer Welt bei. Wenn wir uns selbst und einander fühlen, realisieren wir, dass wir das, was wir anderen Menschen und der Natur antun, letztendlich auch uns selbst antun. Wenn wir langsam unser Herz für uns selbst und die Welt öffnen, fühlen wir die Verbundenheit von allem Leben und sind inspiriert zum Wohle und zum Schutz aller zu handeln und allem Leben mit Ehrfurcht zu begegnen.

Das ist kein leichter Weg, denn er erfordert eine tiefe Auseinandersetzung mit sich selbst. Letztendlich aber ist er sehr bereichernd – und meiner Meinung nach der einzige Weg, um wirklich etwas zu verändern, denn sonst versuchen wir konstant im Außen etwas zu „reparieren“, was nur im Inneren geheilt werden kann.

Bewusstsein ist wie Licht, es erleuchtet, was im Dunkeln ist. Wenn wir etwas ans Licht bringen, hat es die Chance gesehen zu werden und zu heilen, um sich schließlich auf gesunde und bereichernde Weise in unser Leben zu integrieren. Ein Großteil unseres Handelns in der Welt und die Beziehungen, die wir leben, sind von unbewussten Mustern und persönlichen sowie kollektiven Traumata geprägt. Nur wenn wir das Licht des Bewusstseins darauf scheinen lassen, können wir sie sehen, in Liebe annehmen und heilen, um uns weiter zu entwickeln. Bewusstsein ist der Schlüssel zur Veränderung. Deswegen sagen wir bei LOVE FOR LIFE: „Verändern wir die Welt von innen nach außen“. Es bedeutet nicht, dass wir nicht aktiv sind, im Gegenteil, es bedeutet, dass wir die volle Verantwortung für unser Sein und Handeln übernehmen und uns somit ermächtigen, ein lebendiger Teil der Veränderung zu sein, die wir uns in der Welt wünschen.

© LOVE FOR LIFE Christina von LOVE FOR LIFE

Was habt ihr aus deiner Sicht schon erreicht?

Wir haben aus einer Vision eine neue Realität geschaffen und aus dem Nichts etwas entstehen lassen, das von unseren Herzen kommt. Mit dem Solarprojekt ‚Imagine Light‘ haben wir Familien in den entlegensten Gebieten unserer Erde den Zugang zu sauberem, sicherem und unabhängigen Strom ermöglicht. Damit haben wir ihnen auch neue, nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet, die sich katalytisch auf viele Entwicklungsbereiche wie Bildung, Gesundheit, Selbstbestimmung, Frauenförderung, bis hin zum effektiven Klima- und Umweltschutz auswirken.

Zudem haben wir im nordöstlichen Amazonasgebiet von Ecuador, welches seit den 60er Jahren massiv von der fossilen Brennstoffindustrie verseucht und zerstört wurde, mit unserem Projekt ‚The Green Heart’ ein Naturschutzreservat geschaffen, das sich der Aufforstung des Regenwaldes und dem Erhalt bzw. dem Wiederbeleben der Biodiversität widmet. Das Naturschutzreservat dient ebenfalls Forschungs- und Bildungszwecken, um wertvolle Daten für den Artenschutz zu sammeln. Unser Ziel ist auch gesellschaftliche Akzeptanz für den Schutz des Regenwaldes zu schaffen, denn diese ist notwendig, damit Naturlandschaften und ihre Bewohner langfristig überleben können.

Mit unseren anderen Projekten, wie dem Fotokunstprojekt ‚One with Wonder’ arbeiten wir daran, den Blick auf das Wunder und die Schönheit der Natur zu richten, um die Menschen im Herzen zu berühren und dadurch zum Schutz unserer Erde und allem Leben zu inspirieren. Veränderung gestalten darf auch ästhetisch schön sein.

Wie kann man sich für eure Projekte engagieren? Was ist eine Love Challenge und wie funktioniert die?

Ganz klassisch kannst du natürlich auf unserer Website spenden, einmalig oder als Fördermitglied monatlich oder vierteljährlich. Du kannst aber auch selbst aktiv werden, dich ehrenamtlich engagieren, auf deinen Social Media-Kanälen über uns berichten oder unsere ‚Love Challenge‘ annehmen.

Die Love Challenge ist die Einladung, deine persönliche Spendenkampagne für unsere Projekte zu starten, indem du etwas tust, das du liebst. Wir wollen damit eine Erfahrung der Selbstwirksamkeit ermöglichen und zeigen, dass jeder mit etwas, das ihm selbst Freude bereitet einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann. Es geht nicht darum, etwas aufzugeben, sondern mehr von dem, was wir selbst sind, mit der Welt zu teilen und zu leben. Wer ein leidenschaftlicher Läufer ist, kann z.B. seinen nächsten Marathon zum Spendenlauf machen, wer mit Freude kocht, kann ein Abendessen mit Freunden organisieren. Du kannst auch deinen nächsten Geburtstag nutzen, um statt Geschenke Spenden zu sammeln.

100% der Spenden, die du mit der persönlichen Aktion sammelst, fließen direkt in unsere sozialen Projekte und unterstützen die Menschen vor Ort. Du entscheidest selbst, welches Projekt du mit deiner Spendenaktion unterstützen möchtest.

Mit der Love Challenge kann jeder seine Liebe für das Leben in Aktion setzen und seine persönliche Herausforderung annehmen, mit Freude die Welt zu verändern!

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