Nur jedes zehnte Startup in Deutschland wird von einer Frau gegründet (Deutscher Startup Monitor 2014). Das ist zu wenig findet der Entrepreneurs Club Berlin e.V. und hat am letzten Mittwoch zur Female Founder und Investors Startup Lounge im Basecamp eingeladen. Ziel war es Ursachen und Lösungen zu diskutieren und die Vernetzung von Startup-Unternehmerinnen und Investorinnen voranzutreiben.

Hier ein paar Learnings:

  1. Gründen und Familie lassen sich unglaublich gut vereinbaren. Lange Tage hat man so oder so. Aber anders als beim Angestelltendasein kann man als Gründerin seine Tage und Kalender selbstbestimmt einplanen. Das konnten wir vor Constanze Buchheim (i-potentials) und Stephanie Renda (match2blue) lernen, die beide aus Erfahrung sprachen.
  2. Franziska von Hardenberg (Bloomy Days) sagte man muss dich die Paranoia abschminken, dass jeder nur darauf wartet einem Ideen zu klauen. Ihr Tipp: redet so früh und so viel wie möglich über eure Idee mit anderen Leuten. Den input den man bekommt um sein Produkt zu verbessern negiert die Angst vor copycats.
  3. Männer pitchen schon wenn sie nur 20% vorbeireitet sind, Frauen aber erst ab 120%. Frauen müssen mehr Mut zur Lücke haben. Klar, auch knifflige Fragen gut meistern können kommt immer gut an. Ab und zu kann man die Antwort auch einfach nachreichen. Dr. Tanja Emmerling (High-Tech-Gründerfonds)
  4. Es wurde auch klar gesagt, dass es in Deutschland noch etwa 5-10 Jahre dauern wird bis Gründerinnen soweit sind, dass sie große Mengen in die eigene Szene investieren können. Nichtsdestotrotz bildet sich FOMO ("Fear Of Missing Out") um das Thema female entrepreneurship!

Alle Anwesenden und Panelisten waren super offen und ansprechbar. Also, auch wenn ihr nicht da wart, könnt ihr sie sicherlich online ansprechen!

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