ursprünglich erschienen: 19.06.2015

Es ist fast Sommer. Die Tage werden länger, die Menschen fröhlicher. Am Wochenende liegt man im Park und kann sogar schon den ersten Sprung in den See wagen. Doch was, wenn man mal keine Zeit hat an den See zu fahren? Ab auf den Balkon!

Der Garten auf dem Balkon ermöglicht es sogar den Hobbygärtnern aus der Stadt ein richtiges Landwirtschaftsfeeling zu bekommen. Das Heranrückten des eigenen Obsts und Gemüses ist nicht nur super umweltfreundlich, wenn man an den CO2 Ausstoß denkt, sondern es gibt auch nichts schöneres als am Ende von langer und gehduldsamer Gärtnerarbeit seine eigene Ernte zu genießen. Lass Dich von unseren Tipps zum urbanen Gärtnern inspirieren. So kannst Du ganz einfach Tomaten, Salat, Kartoffeln und vieles mehr ranzüchten! Und das sogar in Bioqualität! Also ran an den Biodünger und los gehts!

Damit es auch klappt mit Blümchen und Veggies, gibt es GreenLab.

GreenLab Berlin – das sind Ines, Sabine und Daniel

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Ines und Sabine lernten sich in der Uni am Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften kennen. Schon in Ine’s Diplomarbeit drehte sich alles um die Kakaopflanze und so war die Leidenschaft für die Idee, man könne mit den pflanzlichen Abfällen etwas Sinnvolles anstellen geweckt. Kaum war Sabine von der Euphorie angesteckt, war sie mit im Boot von GreenLab. Da fehlte nur noch ein „Kapitalismusversteher“ und beim Casting in einem Cafe in Berlin fiel die Wahl auf Daniel, der nun für die Finanzen und IT zuständig ist. Aus der Liebe zum Selbstgärtnern wurde ein sympathisches StartUp, dass innovative Biodüngerprodukte auf Kakaopflanzenabfällen herstellt um euch das Gärtnern zu erleichtern! Green Lab will damit ein Zeichen für umwelt- und klimafreundliches Gärtnern setzen und es Gärtnern/innen, egal ob auf dem Balkon und im eigenen Garten, ermöglichen verantwortungsbewusst ihre eigenen Biolebensmittel heran zu ziehen.

Für die Herstellung der Biodüngemittel mit den lustigen Namen "Blümchenfutter" und "Pimp my Gärtchen" werden vor allem die Schalen von Kakao auf kontrolliert biologischem Anbau verwendet. In Deutschland wir Kakao in großen Mengen verarbeitet, wobei viele Abfälle entstehen, die zum Wegwerfen, wie Green Lab findet, viel zu schade sind. Deswegen machte sich das Team an die Forschung und das mit Erfolg! Ihnen gelang es die wertvollen Inhaltsstoffe aus der Kakaoschale unter Einhaltung ökologischer Richtlinien aufzubereiten und für den umwelt- und klimafreundlichen Gartenbau nutzbar zu machen.

"Pimp my Gärtchen" sorgt dafür, dass Dein Obst und Gemüse gedeiht und "Blümchenfutter" lässt Deine Kräuter und Blümchen groß und stark werden. Tipps und Tricks zur idealen Anwendung gibt es hier.

Gardening Tipps

1. Auf die Basis kommt es an: Die Erde

Bei der Vielfalt im Gartengeschäft kann einem schonmal schwindlig werden. Für den Anbau von Gemüse, egal ob im Garten oder auf dem Balkon gibt es spezielle Gemüseerde. Wir empfehlen eine Schicht Lehmkügelchen auf den Boden des Pflanzbehältnisses zu geben, so wirkt die Erde besser!

2. Topf, Kübel oder Balkonkästen?

Da wären wir schon beim zweiten Punkt: Das Behältnis. Auch hier ist die Auswahl groß. Mancher Gärtner mag Töpfe, der andere schwört auf Kübel oder den klassischen Balkonkasten. Doch was passt zu welcher Pflanze? Es kommt auf die Tiefe an! Radieschen, Salat und Kräuter wachsen sehr schnell und sind kleinwüchsig. Da reicht ein Topf von 15 bis 20 cm Tiefe vollkommen aus. Gurken, Zucchini, Auberginen, Tomaten und Peperoni brauchen da mehr Platz und deswegen sollte Deine Wahl auf Behälter von 45 Zentimeter Tiefe fallen.

Wichtig bei jedem Behälter ist immer, dass sie über Löcher im Topfboden verfügen, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann. Da bieten sich dann auch Topfuntersetzer an – so kann das Wasser aufgefangen werden und die Pflanze holt es sich, wenn sie wieder Durst hat. Blumenkästen verfügen meist über einen Stauraum für Wasser.

3. Sonne liebe Sonne

Viele Gärtner sagen ja immer, Sonne sei am wichtigsten. Trotzdem haben da unterschiedliche Pflanzen ihre ganz individuellen Präferenzen was die Sonnenstunden pro Tag betrifft.

Die Tomaten, egal welche Art von Tomaten, sind die größten „Sonnenanbeterinnen“. Sie haben am liebsten bis zu acht Stunden Sonnenschein am Tag. Diese sollten ihnen auf jeden Fall garantiert sein.

Weniger anspruchsvoll sind da der Spinat und der Kopfsalat. Sie geben sich schon mit etwa vier Sonnenstunden täglich zufrieden.

Generell gilt, lieber mehr Licht als zu wenig!

4. Pflanzen haben Durst!

Wer viel Sonne abkriegt, hat auch Durst! Deswegen sollten Deine Schützlinge schon früh morgens oder abends nach dem Sonne tanken gegossen werden. Es gilt: Auf gar keinen Fall tagsüber, wenn die Sonne so richtig brutzelt gießen! Das geht im Herbst und im Frühling, aber nicht im Sommer.

Kräuter, wie Petersilie und Schnittlauch können an heißen Tag ruhig täglich Wasser abbekommen. Mediterrane Lieblinge wie der Rosmarin haben es auch gern mal trocken.

Beim Gemüse kommt es darauf an, ob es sich um "Flachwurzler" oder "Tiefwurzler" handelt - d.h. wie tief treiben die Wurzeln Deiner Pflänzchen? Informier Dich am besten im Internet oder beim Gärtner Deines Vertrauens und dann weißt Du, Flachwurzler brauchen mehr Wasser, denn die obere Bodendecke trocknet schneller aus!

5. ... und Hunger!

Damit Deine Pflänzchen schnell groß und stark werden, müssen ihnen regelmäßig Nährstoffe in Form von Dünger zugefügt werden. Damit Dir Deine Bioernte garantiert ist, solltest Du auf jeden Fall zu organischem Dünger greifen. Da gibt es einige Möglichkeiten. Ob Kompost, Hornspäne, Brennesseljauche oder der Biodünger "Pimp my Gärtchen" von GreenLab – Du hast die freie Wahl!

Für den Anbau von Beeren wird ein weiterer Spezialdünger, der speziell auf den Nährstoffbedarf der Pflanze ausgerichtet ist, empfohlen. Frag mal im Gartengeschäft nach.

Nun kommt es auf die richtige Dosierung an. Denn düngt man zu viel, kann man ein Eingehen des Schützlings meist kaum noch verhindern! Also, die empfohlene Dosierung auf der Verpackung bitte niemals überschreiten!

Sooo mit unseren Expertentipps kann nichts mehr schiefgehen! Wir wünschen Dir ganz viel Spaß beim Gärtnern und vor allem guten Hunger bei der leckeren Ernte!

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GreenLab meets Jerry Greenfield, founder of Ben and Jerry's. 

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Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Ben & Jerry’s erstellt. Deren “Join Our Core” Wettbewerb identifiziert und unterstützt junge Sozialunternehmen, die den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben.