ursprünglich erschienen: 09.07.2014

Viele Social Entrepreneurs kämpfen mit der Frage, welche Geschäftsform sie wählen sollen, ob GbR, GmbH, gGmbh, gUG oder UG. Jede Geschäftsform hat ihre Vor-und Nachteile, die sowohl strukturelle, als auch finanzielle Auswirkung haben können. Während sich die meisten keine GmbH Gründung mit einem Startkapital von 25.000 Euro leisten können, sieht das bei der UG schon ganz anders aus. Die UG ist einer GmbH eigentlich sehr ähnlich, quasi eine Tochter der GmbH, kann aber mit bereits 1 Euro Startkapital gegründet werden. Somit ist die Gründung einer UG eine sehr beliebte, neue Geschäftsform in der Startup Szene.

"Bei der UG (haftungsbeschränkt) handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), für die allerdings einige Besonderheiten gelten. Insbesondere ist – anders als bei der „großen“ GmbH – kein Mindeststammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 erforderlich. Da eine UG (zumindest theoretisch) mit einem Stammkapital von nur 1 Euro gegründet werden kann, wird die UG auch als „1-Euro-GmbH“ bezeichnet. Sie stellt quasi das Einstiegsmodell einer Kapitalgesellschaft dar. Die UG hat als Kapitalgesellschaft eine eigene, von der der Gesellschafter getrennte, Rechtspersönlichkeit. Sie ist eigenes Steuersubjekt und tauglicher Vertragspartner im Rechtsverkehr." 

Wie die Gründung in der Praxis aussieht, könnt ihr bei Gründerszene lesen.

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