ursprünglich erschienen: 01.09.2014

Wie pitcht man? Was ist pitchen überhaupt?

Alle pitchen. Oder zumindest reden sie darüber. Pitch, pitchen, gepitcht. Wann Pitch zum Verb geworden ist, wissen wir auch nicht. Es kann auch zu unangenehmen Situationen führen, wenn man aus seiner Start-up Welt kurz rauskommt und mit den Eltern darüber redet, was man die Woche so gemacht hat. “Du hast was gemacht? Gebitcht? Warum das denn?” Na ja pitchen ist gleichzeitig eigentlich alles und nichts. Eigentlich IMMER wenn man über seine Firma, Organisation oder Produkt redet, pitcht man… pitchen ist im Endeffekt gleich: “verkaufen”. Fundraising ist “pitching” genauso wie Kampagnenarbeit und Community Outreach. Also gut “pitchen” zu können ist für jeden relevant - auch im gemeinnützigen Sektor.

Aber es gibt nichts schlimmeres als Menschen die beim Bier abends auf die Frage “Wie geht es Dir” anfangen Dir den “Hard-Sell” zu geben und die Folien auspacken. Bei einer “offiziellen” Pitch Situation, beim Investor z.B oder beim potenziellen Spender ist es gut, wenn man das Ganze etwas natürlich rüberbringen kann. Gerne Sachen auswendig lernen, aber so oft üben, dass es nicht mehr so automatisiert klingt. Und stelle Dir vor - auch wenn Du vorne auf der Bühne vor 500 Menschen stehst - dass Du ein Gespräch mit nur einer Person führst. So kommt man weg von einer steifen Präsentationsform und wird zu einer Person, der man gerne zuhört.

Dieses Jahr haben wir viele Pitches gemacht und gesehen und obwohl wir alles andere als Expertinnen sind, gibt es definitiv einige Sachen, die immer wieder beim Pitch als positiv oder negativ auffallen. Diese wollten wir mit Dir teilen.

Hier unsere Top 5 Tipps für Pitching:

  1. Erzähl etwas von Deiner persönlichen Geschichte. Man soll verstehen, was Dich bewegt.
  2. Sei Leidenschaftlich und energetisch. Lauf zum Beispiel vorher schnell einmal ums Gebäude und hol Dir die Energie.
  3. Sei möglichst konkret mit Marktforschung und Zahlen. Das zeigt, dass Du gut vorbereitet bist und mehr als “nur eine Idee” hast.
  4. Rede über Herausforderungen aber verwandel sie in etwas Positives, damit es klar ist, dass Du eine Strategie hast. Du musst aber nicht so tun, als würde alles perfekt laufen. Das kauft Dir keiner ab.
  5. Sei vorbereitet auf die Frage nach dem 5 Jahres Plan - ein 6-monatiger Plan reicht wahrscheinlich nicht aus.

 

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