ursprünglich erschienen: 13.05.2015

Eine mutige Aussage - aber eine wichtige. Und definitiv nicht in jeder Hinsicht richtig aber sicherlich in einigen. Und wenn manche Non-Profits und auch ihre Förderer daran festhalten würden, hätten wir sicherlich eine andere Ausgangslage als jetzt.

1. Fokussiere Dich auf Profit

Genauso wie ein Unternehmen Profit-getrieben werden muss, so muss das auch eine gemeinnützige Organisation. Aber nicht Profit-getrieben im Sinne des finanziellen Gewinns - Profit-getrieben im Sinne des “Social Profits”, also die Wirkung der Arbeit. Alle, aber wirklich alle Aktivitäten der Organisation müssen daran gemessen werden, inwiefern, sie einen Beitrag zur Mission und Vision der Organisation leisten. Profit zählt!

2. Investiere, investiere, investiere

Wir können den Claim “100% Deiner Spende kommt an” nicht mehr hören. Ganz ehrlich, wenn wir das hören, wollen wir definitiv nicht spenden. Wenn es um die wichtigen gesellschaftlichen Probleme dieser Welt geht - wie Kinderarmut, Umweltschutz und Naturkatastrophen - will man schon, dass die besten Menschen mit einer 1A Ausbildung und zwar Vollzeit und übermotiviert daran arbeiten. Es lohnt sich in Talente zu investieren, in Weiterbildungen, Technologie und Datenanalyse und - jahaa - in Marketing und zwar damit man an noch bessere Menschen, an noch mehr Geld und noch bessere Partnerschaften kommt.

3. Plane für eine lange Reise

You can’t change lives if you aren’t taking care of the people around you.

Wegen der aktuellen Förderstruktur werden gemeinnützige Organisation oft dazu gezwungen Programme zu entwickeln, die schnelle Ergebnisse liefern und ein niedriges Risiko mit sich tragen. Anstatt innovative Ideen auszuprobieren, die vielleicht länger brauchen werden. Wenn gemeinnützige Förderung wie Startup-Förderung funktionieren würde - würde man hoch-talentierten Menschen die Zeit und den Freiraum geben, wirklich ganze Systeme zu disrupten. Genauso wie Facebook, Airbnb und andere es tun. Nicht mehr kleinteilige Projekte sondern wirkliche Visionen in der Umsetzung. Traumhaft aber doch erreichbar.

Ähnlich argumentiert Mohan Sivaloganathan in diesem Artikel von dem hervorragenden Co.Exist.  Und wir sind ganz seiner Meinung. Lies ihn hier. Now, let’s get down to business.

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