Gesundheit ist das A und O im Leben von uns allen. Und auch hier gibt es immer mehr Innovationen, die unsere Gesundheit verbessern, kontrollieren oder analysieren. Von der frühkindlichen Entwicklung bis zur Mobilität im Alter dreht sich alles um unsere psychische und körperliche Verfassung.

Wir haben den Monat Mai dem Thema Gesundheit gewidmet und verschiedene Artikel zum Thema veröffentlicht. In diesem Artikel möchten wir Euch noch weitere tolle Innovationen vorstellen, die die Zukunft der Gesundheit gestalten:

Retro Brain 

Retro Brain entwickelt seit 2014 therapeutisch-präventiv wirksame Videospiele für gesunde und von Demenz, Parkinson und Schlaganfall betroffene Seniorinnen und Senioren.

Im Vordergrund der Spielgestaltung  steht die Prävention kombiniert mit Spaß. Die Unterstützung von Therapie und Rehabilitation, z.B. zur Verbesserung der Koordination und Gangsicherheit stehen ebenfalls im Vordergrund. 

Lindera

Mit dem Lindera Mobilitätstest wird das 3D-Bild der Gangbewegung mit der einfachen Smartphone-Kamera analysiert. Lindera nutzt künstliche Intelligenz, um das diagnostische Auge des Arztes und der Pflegefachkraft digital zu übersetzen. Lindera digitalisiert die Analyse der Risikofaktoren und die Maßnahmenplanung, um Stürze im Alter zu verhindern, die Pflegedokumentation zu systematisieren, Kosten zu verringern und Angehörige wie Pflegekräfte zu entlasten.

Memocorby

Memocorby ist ein digitales Lerntool für das multi-sensorische Lernen von Sprache. Es wird als Lerntool bei verschiedenen Sprech- und Sprachtherapien eingesetzt, zum Beispiel bei Schlaganfall- und Schädel-Hirn-Trauma-PatientInnen, DemenzpatientInnen und für Kinder mit Logopädiebedarf. Mit den Memocorby Würfeln trainieren die PatientInnen sowohl ihre sprachlichen als auch kognitiven und motorischen Fähigkeiten. Memocorby ist also ein Lerntool, mit dessen Hilfe man ein Wort sehen, hören und begreifen kann.

Mobile Retter

Trotz eines überaus gut strukturierten Rettungsdienstes mit einem dichten Netz an Rettungswachen vergehen nach Eingang des Notrufes bei den Leitstellen bis zu 8 Minuten – in ländlichen Regionen gar bis zu 12 Minuten – bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte. Minuten, die alles entscheiden können.

Der Mobile-Retter-Server der Leitstelle spürt vollständig automatisiert den zum Einsatzort nächst verfügbaren professionellen Ersthelfer auf. Mit der Bestätigung der Einsatzübernahme erhält der Ersthelfer – ebenfalls automatisiert und mit einer komplexen Verschlüsselungstechnologie geschützt – die Einsatzdaten und wird mit seiner Mobile-Retter-APP zum Einsatzort navigiert. Mit der Kommunikationstool-Box verfolgt der Leitstellen-Disponent am Bildschirm den Einsatzablauf und kann jederzeit mit dem Ersthelfer in Kommunikation treten.

Mika

Mika ist eine App für Krebspatienten und bietet vertrauenswürdige, verifizierte Informationen rund um die Erkrankung sowie mentale Unterstützung während der Therapie. Schon die Suche nach Antworten zu Symptomen oder Krankheitsverlauf kann für PatientInnen und Angehörige sehr belastend sein. Dabei ist auch die mentale Gesundheit für eine erfolgreiche Therapie und eine verbesserte Lebensqualität für Menschen mit Krebs besonders wichtig. mika (mitmika.de) bringt, neben zahlreichen Informationen, die Erkenntnisse einer vielbeachteten klinischen Studie aus den USA mit einem intuitiven Benutzerinterface zusammen. Das ermöglicht auch Menschen in Behandlung und ohne medizinische Vorkenntnisse, ganz unkompliziert ihren Therapieverlauf zu dokumentieren.

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Wie viel verdient man eigentlich im sozialen und nachhaltigen Sektor?
Der tbd* Gehaltsreport – Gehalt, Präferenzen und Zufriedenheit der Mitarbeiter im sozialen Sektor.
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Gehälter im nachhaltigen und sozialen Bereich - Gutes tun, Geld verdienen, Glücklich sein. Geht das?